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"GENTILE DI PUGLIA"- Schafe |
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Diese Schafrasse entstand aus der Kreuzung der lokalen (in Apulien/Italien beheimateten) Rasse „Carfagna“ mit Merino-Widdern aus Spanien, Frankreich und Deutschland – unter Friedrich II (aus
Schwaben, Haus Hohenstaufen, König von Sizilien um 1198), unter Alfonso I von Aragona und
danach unter den Borbonen aus Neapel.
Bereits im 19. Jahrhundert – gesteuert durch das Institut für Tierzucht, Rom – haben sich durch die
Arbeit der Züchter die Charaktereigenschaften herausgebildet und verbessert. Die Geburtsstätte dieser
Rasse ist „la Capitanata – Nord-Apulien, heute die Provinz Foggia, früher „Daunia“ genannt. Von dort
hat sich die Rasse in andere Zonen Apuliens, in Basilikata, in Kalabrien und in einigen Provinzen von
Kampanien, sowie in den Abruzzen und in Molise verbreitet.
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| (foto www.assonapa.com) |
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Im letzten Jahrhundert nahm die Zahl dieser Schafe drastisch ab, und zur Zeit gibt es nur noch ca.
15000 Schafe hauptsächlich in der Basilikata, Molise und in Apulien.
Charakteristik:
Diese Rasse ist mittelgroß, ein erwachsener Bock wiegt bis zu 70 kg, das weibliche Tier im
Durchschnitt 40 – 45 kg.
Das Fell ist weiß mit feiner Faser. Das Vlies wiegt 3,5 bis zu 6 kg und die Faser liegt bei etwa 18 – 22 micron.
Diese Rasse diente hauptsächlich der Wollproduktion. Die Wolle wurde als gleichwertig mit den
besten ausländischen Merinofasern gehandelt.
Heute handelt es sich um eine gefährdete Haustierrasse. Es leben ca. 15.000 Tiere in kontrollierten
Beständen, z. Teil auch in Naturparks. Die Zucht legt Wert auf eine bessere Fleischqualität, ohne dabei
die Faserqualität negativ zu beeinflussen.
Quellenangabe:
http://www.ansi.okstate.edu/breeds/sheep/gentiledipuglia/
http://www.politicheagricole.it/PRODUZIONE/ZOOTECNIA/Razze/gentile.htm
Danke meiner Übersetzerin Petra Weiss! |
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Die Wolle, die ich anbiete, hole ich selbst in Italien, bei Sr. Mosca ab.
Sr. Mosca, der seine große Färberei längst an seinen Sohn abgegeben hat, färbt die Wolle in der Flocke und gibt sie dann zum Kardieren. Er arbeitet trotz seiner 70 Jahre noch in der Färberei mit und hat für sich eine extra Färbemaschine, in der er die Wollflocken färben kann.
Er benutzt synthetische Farben, die beim Nass-filzen nicht ausbluten. Diese Wolle bleibt auch gefilzt weich und kuschelig....
Zur Zeit experimentiert er mit Pflanzenfarben, ich warte gespannt auf seine Ergebnisse. Kleine Mengen konnte ich im Herbst schon bei ihm ansehen. Ich möchte gerne dazu beitragen, dass die gefährdeten Haustierrassen bestehen bleiben können - wenn es Abnehmer für das Produkt Wolle gibt.
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